Senf selbst gemacht

Senf kann recht einfach und schnell selbst hergestellt werden. Hier ein Rezept mit gelben Senfkörnern: Frisch zuereitet ist dieser Senf noch sehr scharf. Je älter er wird, umso wilder wird der Senf.

Zutaten für die Grundmasse:

  • 50g gelbe Senfkörner
  • 5g Salz
  • 10g Zucker
  • 30g Weinessig (5%-iger)
  • 40g Wasser
Wer hat, kann zum Abwiegen eine Briefwaage benutzen. Dann wirds genauer. Enthält der Weinessig z.B. 6% Säure was immerhin 20 % mehr ist, dann nehmen Sie entsprechend weniger Essig und mehr Wasser. Beispiel: 30 g Essig (5%ig), 40 g Wasser entsprechen 24 g Essig (6%ig), 46 g Wasser.

Der Senf muss sorgfältig gemahlen werden, wenn er besonders cremig werden soll. Am besten eignet sich eine Kaffeemühle. Zu beachten ist, dass beim mahlen der Senf sich erwärmt. er darf auf keinen Fall zu warm (über 30 Grad) werden. Deshalb immer wieder Pausen einlegen, damit dich das Mahlgut abkühlen kann. Eventuell vor dem Mahlen die Senfkörner über Nacht im Kühlschlank lagern.

Je länger der Senf gemahlen wird, umso feiner wird er. Mindestens sollte er 5 Minuten gemahlen werden. Legen sie dabei immer wieder Pausen ein, damit er sich abkühlen kann.  Sie werden feststellen, dass sich Senfmehl immer wieder am Rand und am Boden zusammenpresst. In den Pausen sollte es mit einem Teelöffel aufgelockert und kleine Klümpchen zerdrückt werden. Auch wenn das Senfmehl sich zwischen den fingern bereits sehr fein anfühlt, können beim Aufquellen doch noch größere Brocken im fertigen Senf vorhanden sein. Deshalb wirklich so gründlich und lange wie möglich den Senf mit entsprechenden Pausen mahlen.

Ist der Senf gemahlen, wird das Mehlzusammen mit den anderen Zutaten in einen Mixer gegeben. Ambesten erst die Flüssigkeiten und dann das Mehl. So setzt es sich nicht am Rand fest. Das ganze nun mindestens wieder 5 Minuten mixen. hier müssen nicht unbedingt Pausen eingelegt werden. Aber eine Pause tut vielleicht dem Mixer gut ;-). Beim Mixen ist die Masse noch recht dünnflüssig. doch der Senf quillt immer mehr auf. Ist die Masse zum Ende bereits sehr fest, empfiehlt es sich, noch ein klein wenig Wasser dazu zu geben und weiter gründlich zu mixen. Der fertige Senf quillt auch noch im Kühlschrank weiter auf und die Masse wird dann ziemlich fest.

Damit ist unser Senf dann auch schon fertig. Ganz nach Geschmack können zu dieser Grundmasse noch andere Gewürze und Kräuter beigegeben werden. Zum Beispiel Curry, Nelken, Oregano usw. - Auch Nelken oder Paprika. Günstig ist, wenn diese Gewürze bereits gemahlen sind. Sind sie sich nicht sicher, was schmecken könnte, einfach ein klein wenig vom fertigen Senf nehen und die Gewürze unterrühren, ziehen lassen und kosten.

Denken Sie daran, dass der Senf sein volles Aroma erst nach einiger Zeit richtig entfaltet. Ist er am Anfang noch sehr scharf, wird er mit jedem Tag Lagerung etwas milder.

P.s.: In Paraguay sind Senfkörner relativ teuer. Ob es bereit gemahlenen Senf gibt, weis ich nicht. Wer will kann ihn auch selbst anbauen. Das ist nicht weiter kompliziert. Senf stellt keine großen Ansprüche. Nach etwa drei Monaten kann er bereits geerntet werden.




Mango-Marmelade

Für diese Marmelade ist es am besten, wenn ein Mixgerät im Hause ist. Bei veredelten Mango reicht es aus, wenn kleine Stücke geschnitten werden. Die anderen, kleinen haben viele Fasern. Da ist es angebracht, wenn die Mangos mit dem Mixer zu Mus geschlagen werden. Zum Kochen der Marmelade ist ein Edelstahltopf günstig. Er lässt sich am besten wieder reinigen.

Zutaten:


  • 1kg Mango (zerkleinert oder Mus)
  • Saft einer Pampelmuse oder Zitrone
  • 1 Priese Salz
  • 1kg Zucker

Den Zucker mit dem Pampelmusen-Saft und dem Salz in den Topf schütten und so lange erhitzen, bis der Zucker unter ständigem Rühren vollständig flüssig ist - rühren - rühren - rühren... Ist der Zucker aufgelöst, die vorbereiteten Mango dazuschütten und weiter rühren. Wenn die Masse richtig kocht und sprudelt, etwa 10 bis 15 weiter rühren - und dabei soll die Masse immer richtig am Kochen bleiben.

Fertig!

P.s.: Das ganze wird auch mit anderen Früchten funktionieren. Ich habs noch nicht versucht. Der Zucker kann auch so lange geschmolzen werden, bis er etwas braun - karamellisiert - ist. Das ist Geschmacksache. Einfach testen und kosten. 



Nuss-Schocko-Kuchen

Ein einfacher Kuchen ohne Butter und Ei. Ist relativ schnell gemacht und schmeckt (uns jedenfalls) richtig gut. Das Schöne an dem Kuchen: Er schmeckt auch noch nach drei Tagen. Na denn: Gemessen wird alles in Tassen. Bei normalen Kaffeetassen nur 1 Päckchen Backpulver. Bei Kaffeepotts 2 Päckchen Backpulver. Klingt ganz schön viel, doch so wird der Kuchen schon luftig ;-).

Zutaten Grundteig gemessen mit Kaffeepott:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 Tasse Milch
  • 1/2 Tasse Öl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Päckchen Backpulver
  • etwas Butter zum Backform einfetten
  • etwas 2 Esslöffel Semmelmehl

Weitere Zutaten:

  • 1 Tasse Erdnüsse (Oder nach Belieben auch andere Nüsse, wie Haselnüsse, Walnüsse usw.)
  • 1 Tafel Schokolade (Schokolade kann auch verschieden sein. Z.B je eine halbe Tafen Vollmilch- und Weiße Schokolade. Ganz nach Geschmack. Das Mehl sollte gesiebt werden - muss aber nicht unbedingt.

Und los gehts:

Die Nüsse am besten in einer Kaffeemühle grob mahlen- so, dass noch ab und zu kleine Stückchen zu finden sind. Die Tafel Schokolade klein hacken - aber nicht zu klein, sonst findet man keine Schokostückchen mehr.

Milch, Öl, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und so lange mit Schneebesen oder Mixer rühren, bis alles etwas schaumig ist. Als nächstes werden die Nüsse und zuletzt etwa die Hälfte der Schokolade kurz mit untergerührt.

Eine Backform mit Butter einreiben und das Semmelmehl in der ganzen Form verteilen, so dass die form am Boden und Rand vollständig bedeckt sind. Soll es ein Kugelhupf werden, den Boden reichlich mit den restlichen Schokoladensplittern bestreuen, da dieser ja umgestürzt wird, wenn er fertig gebacken ist. Bei einer normalen Kuchenform/Tortenform wird die Schokolade auf den Teig gestreut. Den Teig - er ist etwas zäh-/dickflüssig - in der Backform verteilen.

zu guter letzt wird der Kuchen auf der mittleren Schiene bei etwa 180 bis 200 Grad 40 bis 50 Minuten gebacken. Ob er duchgebacken ist, kann mit einem Holzstäbchen geprüft werden. Klebt kein Teig dran, dann wird er wohl fertig sein. Stellt man eine Tasse heißes Wasser unter die Backform, kann der Kuchen nicht anbrennen. Ich stell sie immer mit rein, so ist es auch nicht schlimm, wenn der Kuchen mal 5 Minuten länger bäckt.

Den fertigen Kuchen aus dem Herd nehmen und kurz etwas abkühlen lassen. Dann auf einem Kuchenteller ganz erkalten lassen.

Zur Zierde kann natürlich auf den noch warmen Kuchen Puderzucker gestreut oder mit einer Glasur bestrichen werden.

Fertig! guten Appetit! 

P.s. Statt Nüsse und Schokolade können auch Früchte, Haferflocken (nur eine halbe Tasse) oder was auch immer genommen werden. Er schmeckt auch ohne alles gut.



Paprika sauer eingelegt

Saure Gurken kennt ja jeder und sauer eingelegten Paprika vielleicht auch. Gerade zum Grillen passt sauer eingelegter Paprika ebenfalls ganz gut. Wer gern saure Gurken isst, kann ganz einfach den Sud in einen Topf schütten - die geputzten und kernfreien Paprikahälften oder -streifen hineinlegen und das ganze kurz aufkochen lassen. Sollen sie etwas weicher werden, dann eben etwas länger kochen. Am besten Deckel drauf, damit der Sud nicht gänzlich in Dunst aufgeht. So heiß wie es ist ins Gurkenglas zurück und Deckel drauf. So halten sich die sauer eingelegten Paprika im Kühlschrank auch recht lange.... hmmm lecker


Rindfleischsalat mit Senf

Unser Rindfleischsalat mit saurer Gurke und Senf-Paprika-Creme ist vielleicht etwas anders, als wie man ihn vielleicht kennt. Die Creme ist wie gewohnt ohne Mayonnaise, dafür aber mit sehr scharfen Senf und Paprika. Etwas für Leute, die es pikant mögen.

Auf Wunsch bereiten wir diese Variante auch mit Huhn oder Schweinefleisch zu.


Knoblauch

Knoblauch  zeigt eine Fülle guter und gesunder Eigenschaften. Er mindert das Krebsrisiko, indem er Krebs auslösende Stoffe unschädlich macht. Er hat eine antibakterielle Wirkung, kann das Immunsystem stärken und verhindert Ablagerungen in den Gefäßen und hat eine günstige Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Weiter kurbelt „Knofi" die Verdauung an und könnte auch Darmkrebs verhindern.

Knoblauch soll sich auch als Blutverdünner verdient machen, den Blutzuckerspiegel senken, die Herztätigkeit anregen, Zahnschmerzen lindern und Stresssymptome killen. Knoblauch wirkt gegen Pilzinfektionen und regt die Heilung von Lungenerkrankungen an.alles im allen ein Allheilmittel? Fakt ist, er ist gesund.

Seinen intensiver Geruch soll ihn eigentlich vorm Gegessenwerden schützen. Die wichtigste schwefelhaltige Verbindung des Knoblauchs ist das geruchlose Alliin. Wird das Fleisch der Zehen nur ein wenig verletzt, wird das Enzym Allinase freigesetzt und aus Alliin wird geruchsintensives Allicin. Beim Kochen ersteht das Ajoen, das Thrombose verhindern soll und Malaria-Erreger abtöten kann. In Laborversuchen hat es Leukämiezellen abgetötet.



Knoblauch Dip

Knoblauch stärkt das Herz und unser Immunsystem und soll sogar Krebs bekämpfen. Keine Frage: Knoblauch ist gesund. Für die Herstellung von Aioli gibt es viele Rezepte. Unser Knoblauch Dip ist eine Variante ohne Mayonnaise. 

Sogar schon um das Jahr 1000 n.Chr. soll Aioli erwähnt worden sein. Das Ur-Rezept besteht nur aus Knoblauch, Öl und Salz und ist sehr scharf. Die etwas mildere Variante ist unser Knoblauch Dip, der auch als Weiße Aioli bezeichnet wird.

Besonders gut schmeckt der Dip zu gegrilltem Fleisch und Fisch. Oder Sie streichen statt fettiger Butter Knoblauch Dip aufs Brot. Darauf Lachsschinken oder kalter Braten, Tomate, Oliven oder saure Gurke ... hmmmm lecker und obendrein gesund.


Paprika als Gemüse oder Gewürz

Gemüsepaprika ist meist dick und rund. Gewürzpaprika hat hat eine längere und schmale Form. Auch im Geschmack unterscheiden sie sich - von mild bis scharf. Doch gesund sind sie alle mit vielen Vitaminen und wenig Kalorien.

Bei den amerikanischen Ureinwohnern galt Paprika als ein Heilmittel gegen Arthrose. Heute werden Paprika in so genannten ABC-Pflastern zur Linderung von rheumatischen Schmerzen verwendet. Wer mit Hexenschuss oder Migräne zu kämpfen hat, sollte öfters Paprika essen. Der hohe Gehalt an Vitamin C bringt Besserung bei Durchblutungsstörung und beugt gegen Herzinfarkt vor.

Allerdings stehen die schärferen Sorten der Paprika in verdacht, Verursacher von Magenschmerzen, Durchfall, Blasenirritationen und Inkontinenz zu sein. Und bei Menschen, die gegen Birkenpollen allergisch sind, kann der Verzehr von Paprika zu einer allergischen Reaktion führen. Vermutlich soll in Paprika ein Protein sein, dass auch in der Birke vorkommt.

Paprika Gewürze von mild bis extra scharf 

Das bekannteste Gewürz, das aus Paprika hergestellt wird, ist Paprikapulver. Wer kennt nicht, den "edelsüßen Paprika", "Chili" oder "Cayennepfeffer". Paprika-Gewürz wirkt Appetit anregend und verdauungsfördernd. Fette Speisen werden mit Paprika Gewürz ein bisschen bekömmlicher.


Geflügelsalat mit Curry

Eine Variante von vielen ist Geflügelsalat mit Curry und Ananas. Wir bieten ihn mild oder würzig bis pikant an. Auch hier wird nur Hühnerbrust verwendet und keine Mayonnaise. Huhn wird gern gegessen.Speziell nach Bestellung kann statt Huhn auch Rind- oder Schweinefleisch verwendet werden.

Doch Huhn ist sehr mager und enthält viele Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem ist es deshalb auch bei gesundheits- und figurbewussten Menschen sehr beliebt. Es macht nicht fett.

Rezeptvorschlag: Ist schnell gemacht und lecker. Kalten, gekochten Reis und geraspelte Möhren mit Geflügelsalat mischen. Eventuell können noch Paprika in dünne Streifen, Champignons, Pfirsich oder mehr Ananas in Würfel geschnitten untergemischt werden.


Curry

Tatsächlich gibt es einen Currybaum. Seine Blätter sind zu vielen Currygerichten eine obligatorische Zutat. Mit dem Gewürz Curry hat er allerdings nichts gemeinsam. Curry ist eine Gewürzmischung und kein eigenständiges Gewürz. Das Wort "Curry" ist eine englische Erfindung und entstand während der Kolonialzeit in Indien. Dort werden Soßengerichte, Eintöpfe mit Gemüse und Reis als "kaari" oder "kaaree" bezeichnet.

Das regelmäßige essen von Curry soll den Cholesterinspiegel stabilisieren, Entzündungen hemmen und einen positiven Effekt auf Diabetes haben. Viel versprechende Ergebnisse von Studien zeigten, dass er gegen Krankheiten wie Alzheimer oder der Kennedy-Krankheit Wirkung hat. Jetzt regelmäßig Currywurst zu essen, wird wohl ein paar Nebenwirkungen an den Hüften haben ;-)