Knoblauch

Knoblauch  zeigt eine Fülle guter und gesunder Eigenschaften. Er mindert das Krebsrisiko, indem er Krebs auslösende Stoffe unschädlich macht. Er hat eine antibakterielle Wirkung, kann das Immunsystem stärken und verhindert Ablagerungen in den Gefäßen und hat eine günstige Wirkung auf den Cholesterinspiegel. Weiter kurbelt „Knofi" die Verdauung an und könnte auch Darmkrebs verhindern.

Knoblauch soll sich auch als Blutverdünner verdient machen, den Blutzuckerspiegel senken, die Herztätigkeit anregen, Zahnschmerzen lindern und Stresssymptome killen. Knoblauch wirkt gegen Pilzinfektionen und regt die Heilung von Lungenerkrankungen an.alles im allen ein Allheilmittel? Fakt ist, er ist gesund.

Seinen intensiver Geruch soll ihn eigentlich vorm Gegessenwerden schützen. Die wichtigste schwefelhaltige Verbindung des Knoblauchs ist das geruchlose Alliin. Wird das Fleisch der Zehen nur ein wenig verletzt, wird das Enzym Allinase freigesetzt und aus Alliin wird geruchsintensives Allicin. Beim Kochen ersteht das Ajoen, das Thrombose verhindern soll und Malaria-Erreger abtöten kann. In Laborversuchen hat es Leukämiezellen abgetötet.



Paprika als Gemüse oder Gewürz

Gemüsepaprika ist meist dick und rund. Gewürzpaprika hat hat eine längere und schmale Form. Auch im Geschmack unterscheiden sie sich - von mild bis scharf. Doch gesund sind sie alle mit vielen Vitaminen und wenig Kalorien.

Bei den amerikanischen Ureinwohnern galt Paprika als ein Heilmittel gegen Arthrose. Heute werden Paprika in so genannten ABC-Pflastern zur Linderung von rheumatischen Schmerzen verwendet. Wer mit Hexenschuss oder Migräne zu kämpfen hat, sollte öfters Paprika essen. Der hohe Gehalt an Vitamin C bringt Besserung bei Durchblutungsstörung und beugt gegen Herzinfarkt vor.

Allerdings stehen die schärferen Sorten der Paprika in verdacht, Verursacher von Magenschmerzen, Durchfall, Blasenirritationen und Inkontinenz zu sein. Und bei Menschen, die gegen Birkenpollen allergisch sind, kann der Verzehr von Paprika zu einer allergischen Reaktion führen. Vermutlich soll in Paprika ein Protein sein, dass auch in der Birke vorkommt.

Paprika Gewürze von mild bis extra scharf 

Das bekannteste Gewürz, das aus Paprika hergestellt wird, ist Paprikapulver. Wer kennt nicht, den "edelsüßen Paprika", "Chili" oder "Cayennepfeffer". Paprika-Gewürz wirkt Appetit anregend und verdauungsfördernd. Fette Speisen werden mit Paprika Gewürz ein bisschen bekömmlicher.


Curry

Tatsächlich gibt es einen Currybaum. Seine Blätter sind zu vielen Currygerichten eine obligatorische Zutat. Mit dem Gewürz Curry hat er allerdings nichts gemeinsam. Curry ist eine Gewürzmischung und kein eigenständiges Gewürz. Das Wort "Curry" ist eine englische Erfindung und entstand während der Kolonialzeit in Indien. Dort werden Soßengerichte, Eintöpfe mit Gemüse und Reis als "kaari" oder "kaaree" bezeichnet.

Das regelmäßige essen von Curry soll den Cholesterinspiegel stabilisieren, Entzündungen hemmen und einen positiven Effekt auf Diabetes haben. Viel versprechende Ergebnisse von Studien zeigten, dass er gegen Krankheiten wie Alzheimer oder der Kennedy-Krankheit Wirkung hat. Jetzt regelmäßig Currywurst zu essen, wird wohl ein paar Nebenwirkungen an den Hüften haben ;-)